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Unser Leben im Habitat Sanctuary

Aktualisiert: 19. Jan.

Alltag, kleine Wunder und große Geschichten



Tiere zu retten ist seit 1981 Alltag für unsere Gründerin Isabella Hillmayr.

Damals entschied sie sich – oder vielleicht entschieden die Tiere selbst –, mehr zu tun als nur Straßentiere zu füttern und hier und da zu helfen.

Das Geld war knapp, die größte Hürde das Kastrieren möglichst vieler Katzen. Auch Hunden wurde geholfen. Privat. Ohne staatliche Unterstützung.

Tierschutz war in Griechenland zu jener Zeit etwas nahezu Unerhörtes. Es war eine dunkle, grausame Epoche – für die Tiere ebenso wie für ihre Beschützer.


Wissen und Möglichkeiten waren begrenzt. Es gab kein Internet, kein Google, kein ChatGPT. Keine Handys. Keine Netzwerke. Oft nicht einmal ein Auto.

Sie wälzte Veterinär Textbücher, half ihren Tierarzt.

Jede Katze wurde mit dem Moped zum Tierarzt gebracht.

Sie kletterte über Mauern. Sie stieg in einen trockenen Brunnen hinab, um eine ausgesetzte Schäferhündin mit ihren Welpen zu retten, weil die Feuerwehr sich vor dem Tier fürchtete.


Sie lag bäuchlings auf der Hauptstraße, um Kitten aus einem Gullischacht zu holen.

Es war – milde gesagt – eine abenteuerliche und gefährliche Zeit.

Tierschützer wurden bedroht, verspottet, angegriffen – verbal wie körperlich.

All das hat sie zu dem gemacht, was sie heute ist:

Gründerin, Managerin und Verantwortliche der Habitat Sanctuary NPCS, einer in Griechenland eingetragenen Zivilgesellschaft.


Doch Titel sind nicht das Wesentliche.

Sie macht sich bis heute selbst die Hände schmutzig.

Sie pflegt und versorgt kranke Tiere, organisiert medizinische Hilfe, beschafft Futter und alles Notwendige für das Habitat.

Sie mistet Ställe aus, repariert, plant, kämpft – und sucht nach Menschen, die ihr Herzensprojekt mittragen.

Ihr Nähkästchen ist voller Geschichten.

Ab jetzt wird sie sie hier erzählen.


Aus dem Leben im Habitat Sanctuary – Alltag, kleine Wunder und große Geschichten.



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